Ausgabe 08/2022

Sehr geehrte Kollegen,

der Einmarsch der Russen in die Ukraine hat uns in unserer „Gold-Strategie“ bestätigt. In €uro gerechnet hat der Goldpreis am letzten Donnerstag mit 1.768,31 €/Unze ein neues „Alltime High“ erreicht. Am gleichen Tag stürzte der Nasdaq Composite Index bis auf 12.587,88 im Tief ab. Danach gab es riesige Gegenbewegungen sowohl beim Gold als auch an den Aktienmärkten. Hintergrund: Die Akteure an den Börsen klammern sich jetzt an die Hoffnung, dass die FED in dieser Situation auf „Inflationsbekämpfungsmaßnahmen“ verzichten wird, um die Wirtschaft nicht zu ruinieren. Die eigentliche Frage ist doch, ob der Krieg in der Ukraine für einen zusätzlichen „Inflationsschub“ sorgt.

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Ausgabe 07/2022

Sehr geehrte Kollegen,

in der letzten Woche fehlte es nicht an Meldungen, die das Potenzial hatten, die Märkte substanziell zu beeinflussen:

  • Die US-Inflationsdaten CPI (+ 7,5 % Konsumenten-Preisindex) und PPI (+ 9,7 % Produzenten-Preisindex).
  • Die Äußerungen von FED-Direktor James Bullard zur Inflationsbekämpfung.
  • Der Ausbruch des Goldpreises aus der Konsolidierungsflagge.
  • Die Meldungen zu einer angeblichen Entspannung in der Ukraine-Krise.
  • Der Rendite-Anstieg bei den 10 j. Treasuries auf über 2 %.

Welche Schlussfolgerungen kann man aus diesen Meldungen ziehen?

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Ausgabe 06/2022

Sehr geehrte Kollegen,

einige Leser fragten uns zuletzt, wie es sein kann, dass die Aktien von Minengesellschaften trotz erstklassiger Fundamentaldaten zu Spottpreisen gehandelt werden, während man einigen Wachstumsaktien absurd hohe PE-Ratios zubilligt. Am Beispiel B2Gold zeigten wir in Ausgabe # 4 auf, dass die Apple-Aktie auf der Basis der jeweiligen Cash Flows im Vergleich sechs mal teurer ist. Es gibt also einen riesigen Bewertungsunterschied zwischen B2Gold und Apple, obwohl B2Gold pro Aktie über viel mehr Cash verfügt und außerdem eine viel höhere Dividende zahlt. Noch viel krasser sind die Bewertungsunterschiede, wenn man Minen-Aktien mit Tech-Aktien vergleicht, die nicht einmal in der Lage sind einen positiven Cash flow zu generieren und auf Jahre hinaus keine Gewinne erzielen werden.

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Ausgabe 05/2022

Sehr geehrte Kollegen,

wie es an den Börsen weitergeht, hängt unbestritten von den Zinserwartungen ab. Die Ankündigung von Jerome Powell die Leitzinsen in den USA in 2022 mehrfach anheben zu wollen, hat an den Aktienmärkten zu einem klaren Trendbruch geführt. Besonders hart hat es die Aktien schnell wachsender Tech-Unternehmen getroffen, die nur wenig (positiven) Cash flow und keine Gewinne vorweisen können. Die Logik dahinter: Analysten haben einfach die möglichen zukünftigen Jahresgewinne „abgezinst“, also den aktuellen „Barwert“ ermittelt, und auf diese Weise den Aktien der betreffenden Unternehmen entsprechend hohe PE-Ratios zugestanden.

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Ausgabe 04/2022

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ immer wieder davor gewarnt, dass ein „Gezeitenwechsel“ stattfindet, der zu einer Flucht aus „Tech-Aktien“ führen würde. Nachdem FED-Chef Jerome Powell offensichtlich als letzter begriffen hat, dass der rasante Preisanstieg bei Konsumgütern (CPI) kein vorübergehendes Problem („transistory“) ist, verkündete er noch im Dezember einen Kurswechsel in der Geldpolitik. Mit drei Leitzinsanhebungen und mit der Beendigung der Anleihenkäufe („Quantitative Easing“) wollte Powell endlich das „Inflationsproblem“ in den Griff bekommen. Wir zeigten sofort auf, dass dies den Aktienmärkten schaden werde und verwiesen auf den Absturz von Aktien wie Peloton, Zoom Video, Docusign, Draftkings, Roku, Robinhood etc. In der Ausgabe # 40 schrieben wörtlich:

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Ausgabe 03/2022

Sehr geehrte Kollegen,

Autsch! Das war der schlimmste Start ins neue Börsenjahr seit 2008! Genau davor hatten wir Sie in den letzten 4 Ausgaben ausdrücklich gewarnt. Wir hatten in den letzten Ausgaben des „Inside Guide“ erläutert, warum an den Aktienmärkten ein Strategie-Wechsel (raus aus Wachstums-Aktien, rein in „Value Aktien“) sinnvoll erscheint. Es scheint festzustehen, dass die FED in 2022 mehrfach die Leitzinsen erhöhen und gleichzeitig den Ankauf von Staatsanleihen mit frisch gedrucktem Geld („Quantitative Easing“) auf „Null“ zurückgefahren wird.

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Ausgabe 02/2022

Sehr geehrte Kollegen,

es ist jetzt genau das passiert, was wir schon zum Ende des letzten Jahres befürchtet hatten. Wir hatten auf die heftigen Kurseinbrüche bei den kleineren und mittleren Wachstumsaktien wie Peloton, Zoom, Robin Hood, Roku, Docusign u.a hingewiesen und empfohlen die näherkommenden „Einschläge“ nicht zu ignorieren. Es könne nämlich gut sein, dass dieses Szenario früher oder später auch auf die populären Mega-Caps (FAANG-Aktien), die jahrelang für die gute Performance der Aktien-Indizes gesorgt haben übergreift. Wir hatten ferner darauf hingewiesen, dass es ein echtes „Inflationsproblem“ gibt, und es deshalb darauf ankommen wird, wie ernsthaft die FED die „Inflationsbekämpfung“ angeht.

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Ausgabe 01/2022

Sehr geehrte Kollegen,

wir melden uns nach unserer Weihnachtspause zurück und wüschen Ihnen zunächst einmal ein gesundes und glückliches Neues Jahr! Vieles spricht dafür, dass Sie mit unserer Hilfe in 2022 sehr erfolgreich an der Börse operieren werden, und dabei wünschen wir Ihnen viel Glück. Was hat uns das Jahr 2021 gebracht? Einige Performance-Zahlen machen deutlich, was im vergangenen Jahr passiert ist:

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