Ausgabe 40/2024

Sehr geehrte Kollegen,

dies ist die 40. und damit letzte Ausgabe des „Inside Guide“ für dieses sehr erfolgreiche Börsenjahr. Die nächste Ausgabe des „Inside Guide“ erscheint planmäßig am 7. Januar mit Rückblick auf das vergangene Jahr und Ausblick für das Jahr 2025. Wir wünschen Ihnen schon jetzt ein ruhiges und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Übergang ins neue Jahr. Vor allem wünschen wir Ihnen aber beste Gesundheit und Zufriedenheit.

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Ausgabe 39/2024

Sehr geehrte Kollegen,

die Masse der Analysten sieht tendenziell günstige Perspektiven für die US-Aktienmärkte. Hintergrund für diesen Optimismus sind die von Donald Trump angekündigten Steuersenkungen für Unternehmen. Zahlen die Unternehmen kaum noch Körperschaftssteuern, dann steigt automatisch der Netto-Gewinn der Unternehmen. Die PE-Ratios sinken und die Kurse steigen, so die Kalkulation. Außerdem soll es üppige Deficit-Spending-Programme zur Ankurbelung der US-Wirtschaft geben. Von solchen Programmen könnten auch mittlere und kleinere Unternehmen profitieren. Die meisten Analysten sehen aber auch, dass die Belebung der Wirtschaft durch eine aggressive Fiskalpolitik der Trump-Administration ein Strohfeuer sein könnte. Längerfristig könnte die ausufernde Staatsverschuldung der USA massive Probleme bereiten.

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Ausgabe 38/2024

Sehr geehrte Kollegen,

die erste Reaktion der Märkte auf den Wahlsieg von Donald Trump haben wir gesehen; ob sie schon richtungsweisend für das sind, was noch auf uns zu kommt, das wird sich zeigen. Jubeln können vor allem die Trump-Unterstützer aus dem Klub der Milliardäre. Insbesondere Elon Musk darf auf Deregulierung bei Robo-Taxis und auf steuerliche Entlastungen hoffen. Elon Musk hat auch dafür gesorgt, dass der neue US-Präsident in Sachen Kryptowährungeneingenordet“ wurde. Jetzt wird Elon Musk auch noch als „Sparkommissar“ und „Regulierungsentrümpler“ in der neuen US-Regierung in Szene gesetzt. Man kann sich gut vorstellen, wo dann „gespart“ und wo „gefördert“ wird. Mit Elon Musk macht Trump praktisch den „Bock zum Gärtner“. In der Klima- und Umweltpolitik wird Trumpdie Uhren wieder zurückdrehen“. Windkraftunternehmen und Solarindustrie dürfen sich „warm anziehen“. Für Öl-, Gas- und andere Rohstoff-Unternehmen wird Trump die Anforderungen an den Umweltschutz abbauen. „Warm anziehen“ müssen sich auch Migranten und in den USA lebende Ausländer. Verantwortlich für Grenz- und Immigrationsfragen wird nämlich der „HardlinerThomas Homan. In der ersten Trump-Regierung hatte Homan dafür gesorgt, dass Kinder von Eltern getrennt und in Käfigen eingesperrt wurden. Jetzt hat Homan angekündigt, er wolle ganze Familien mit ihren in den USA geborenen Kinderndeportieren“. „Deportieren“ möchte er zuerst 1 Mio. Ausländer, die angeblich alle straffällig geworden sind. Weitere 12 Mio. Menschen sollen dann folgen.     

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Ausgabe 37/2024

Sehr geehrte Kollegen,

Donald Trump wird der nächste Präsident der USA und die Republikaner haben die Mehrheit im Senat und vermutlich auch im Repräsentantenhaus gewonnen. Das war ein „totaler Sieg“ für einen üblen Populisten, und eine „totale Niederlage“ für Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Ehrlichkeit und Seriosität. Der berühmte Maler Max Liebermann (1847 – 1935) hat beim Betrachten eines Fackelzugs zu Adolf Hitlers Machtübernahme die Situation so kommentiert:

Ick kann janich so viel fressen, wie ick kotzen möchte“  

Eine treffendere Beschreibung der „Machtübernahme“ durch Donald Trump ist uns auch nicht eingefallen. Ob alles so schlimm wird, wie man befürchten muss, wird man sehen. Trump ist unberechenbar und völlig beratungsresistent, sodass auch positive Überraschungen möglich sind

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Ausgabe 36/2024

Sehr geehrte Kollegen,

dies ist die letzte Ausgabe des „Inside Guide“ vor der US-Präsidentschaftswahl. Bis zum Mittwoch, den 6. November, weiß niemand, wie diese „Schicksalswahl“ ausgehen wird. Es besteht die Gefahr, dass ein verurteilter Schwerverbrecher, ein rücksichtsloses „Charakterschwein“ und notorischer Lügner der nächste Präsident der USA wird. Wenn das so kommen sollte, dann „gute Nacht“! Sollte Kamala Harris die Wahl gewin-nen, was wir alle hoffen, dann besteht die Gefahr, dass es erneut bürgerkriegsähnliche Szenen wie vor 4 Jahren geben könnte. Wie dem auch sei, die US-Wahl wird gravierende politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen bringen, und diese Veränderungen werden sich auch auf die Kapitalmärkte weltweit auswirken.

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Ausgabe 35/2024

Sehr geehrte Kollegen,

es vergeht keine Woche, in der wir nicht neue „Alltime Highs“ für den Goldpreis vermelden können. Per 31. Dezember 2023 schloss Gold bei 2.062,36 $/Unze resp. 1.869,43 €/Unze. In der letzten Woche wurden neue Rekordhochs von 2.758,54 $/Unze resp. 2.558,34 €/Unze erreicht. Seit Jahresbeginn konnte demnach Gold in US-$ um + 33,76 % und Gold in €uro um + 36,85 % zulegen. Das von uns formulierte Kursziel von 2.740 $/Unze wurde somit signifikant übertroffen. Wir hatten uns deshalb schon in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ gefragt, ob in diesem Jahr möglicherweise noch deutlich höhere Kurse möglich sind, z. B. 3.000 $/Unze.

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Ausgabe 34/2024

Sehr geehrte Kollegen,

die US-Aktienmärkte haben sich weiter resilient gezeigt und bei S & P 500 und Dow Jones Industrials gab es letzte Woche neue „Alltime Highs“. Selbst das optimistische Kursziel von 5.800 für den S & P 500 wurde inzwischen übertroffen. Alle fragen sich jetzt, wie lange das noch gut gehen kann. Uns erinnert die Situation an das bekannte Sprichwort „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“. Wir sind froh, uns nicht für „Hausse“ oder „Baisse“ an den Aktienmärkten entscheiden zu müssen. Erfreulicherweise funktioniert unsere „Goldstrategie“ noch besser. Der Goldpreis hat mit 2.722,54 $/Unze (2.505,33 €/Unze) neue „Alltime Highs“ erreicht und unser Muster-Depot auf ein neues Rekordhoch von 367.736 € katapultiert. Die Jahres-Performance unseres Muster-Depots von + 33,69 % kann sich mehr als sehen lassen.

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Ausgabe 33/2024

Sehr geehrte Kollegen,

die Zinsen sinken, die Wirtschaft brummt und die Unternehmensgewinne steigen. Glaubt man einigen US-Analysten, dann kann es für Aktien kein besseres Szenario geben. Ein Analyst zeigte sich so euphorisch, dass er sich zu der Formulierung „Goldilocks on Stereoids“ hinreißen ließ. Uns fällt dazu nur ein, dass eine gute Stimmung aus dem „Nichts“ heraus kippen kann, und dass eine Hausse immer in der Euphorie stirbt. Es ist doch so: Eine Phase von mehreren Leitzinssenkungen in Folge ist nicht „in Stein gemeißelt“, auch wenn FED-Chef Jerome Powell zuletzt entsprechende Hoffnungen verbreitet hat. Steigende Rohstoffkosten, stark steigende Löhne und ein Handelskrieg mit China könnten einen neuen „Preis-Schock“ auslösen. Auch das derzeit noch robuste Wirtschaftswachstum in den USA könnte gefährdet sein. In vielen Ländern der Welt (z.B. China, Deutschland) läuft es überhaupt nicht gut und einige Schlüsselindustrien (z.B. Automobilhersteller) stecken in großen Problemen.

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