Ausgabe 26/2023

Sehr geehrte Kollegen,

wir möchten noch einmal auf den WiWo-Artikel zurückkommen, in dem das regelmäßige Ansparen nach dem „Cost Average Prinzip“ madig gemacht wurde. Der Autor des Artikels, selbst Vermögensverwalter, empfiehlt, den zur Verfügung stehenden Anlagebetrag sofort komplett am Aktienmarkt zu investieren, weil damit die höchste Rendite zu erzielen sei. Begründet wurde diese „steile These“ mit der Behauptung, dass bei der Mehrheit der betrachteten Zeiträume das Ergebnis bei einer Sofort-Anlage des kompletten Anlagebetrages besser sei als das regelmäßige Sparen nach dem „Cost Average Prinzip“. Wir glauben, mit unseren Ausführungen in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ bewiesen zu haben, dass das regelmäßige Sparen nach dem „Cost Average Prinzip“ sehr wohl deutlich überlegen sein kann. Außerdem kann das einmalige Investieren eines Betrages am Aktienmarkt zu einem verheerenden Ergebnis führen.

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Ausgabe 25/2023

Sehr geehrte Kollegen,

in der WiWo-Ausgabe # 25 vom 16. Juni sind wir über einen Artikel zum „Cost Average Effekt“ gestoßen, den wir nicht unkommentiert lassen können. In dem diesem Artikel wird das mechanische Anlage-Prinzip zur Erzielung niedriger durchschnittlicher Einstiegspreise als unvorteilhaft beschrieben. Die Vorteile des „Cost Average Effekts“ seien ein Mythos, der die Anleger Geld kosten würde. Überschrift: „Dieser Mythos kostet Geld“. Der Autor rät dem Leser deshalb der „Legende“ vom „Cost Average Effekt“ nicht zu vertrauen und zur Verfügung stehende Gelder sofort und komplett in den Aktienmarkt zu investieren. Verwiesen wird in dem Artikel auf den Wirtschaftsnobelpreisträger Paul Samuelson, der angeblich „bewiesen“ habe, dass es die Vorteile des „Cost Average Effekts“ nicht gibt. Er habe deshalb das „Werben“ der Finanzbranche mit dem „Cost Average Effekt“ als falsch, wenn nicht gar kriminell bezeichnet.

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Ausgabe 33/2021

Sehr geehrte Kollegen,

die künftige neue deutsche Bundesregierung plant den Einstieg in eine durch Vermögen gedeckte Rentenversicherung nach schwedischem Vorbild. Der Einstieg in ein seriöses kapitalgedecktes Rentensystem ist längst überfällig, da aufgrund der demographischen Entwicklung (Überalterung!) ein Umlagesystem, bei dem die jungen Rentenbeitragszahler die Rentner finanzieren, per se nicht funktionieren kann. Nach dem Riester-Fiasko, bei dem nur die Banken, aber nicht die zukünftigen Rentner profitiert haben, muss es jetzt ein System geben, das auch über Jahrhunderte funktioniert. Vorschläge zur Umsetzung eines neuen Rentensystems hätten wir.

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