Ausgabe 38/2023

Sehr geehrte Kollegen,

wir hatten in der letzten Ausgabe des „Inside Guide“ ausgeführt, dass wir es aktuell mit Szenarien zu tun haben, die es in der Vergangenheit noch nie gab. Ökonomen und Börsen-Analysten tun sich mit Prognosen verständlicherweise schwer. Beim Treffen der Notenbanker in Jackson Hole versuchte man der Frage nachzugehen, ob man es gar mit „strukturellen Veränderungen in der Weltwirtschaft“ zu tun habe, weil die massiven Bremsmanöver von FED und EZB bisher keine Wirkung zeigten. Seit den 80er Jahren hat die FED die Leitzinsen nicht mehr so brutal angehoben (+ 5,25 %) und die EZB hob die Leitzinsen seit Einführung des €uro noch nie so stark an (+ 4,25 %). Der von den meisten Ökonomen erwartete Wirtschaftseinbruch blieb allerdings aus. Die Volkswirtschaften in den USA und in Europa verzeichneten sogar ein moderates Wachstum und die Arbeitsmärkte blieben stabil. Da die Bremsmanöver der Notenbanken bisher ohne konjunkturelle Folgen blieben, glauben die meisten Ökonomen nun, dass im schlimmsten Fall mit einem „Soft Landing“ zu rechnen sei.

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Ausgabe 39/2022

Sehr geehrte Kollegen,

viele Investoren möchten gerne Gold und Silber kaufen und sie fragen sich, wann der richtige Zeitpunkt zum Einstieg gekommen ist. Die Wahrheit ist, dass es kein spezielles Datum im Kalender gibt, das den besten Einstiegszeitpunkt markiert. Es gibt auch keine „Gurus“ oder „Market-Timer“, die in der Lage sind, den niedrigsten Einstiegskurs vorherzusagen. Deshalb gilt während einer Hausse: Der beste Zeitpunkt zum Einstieg war gestern, und der zweitbeste Zeitpunkt zum Einstieg ist heute. Wer diese einfache Börsenregel nicht befolgt, der wird am Ende „mit dem Ofenrohr in die Ferne schauen“, weil er nicht investiert ist, wenn „die Post abgeht“. 

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